Lernmaterial

Phonetisches Wissen wird in vielen Bereichen benötigt, z.B. wenn man

  • Linguistik studiert
  • eine Ausbildung als Logopädin absolviert
  • eine Fremdsprache autodidaktisch erwirbt
  • in der Schule schreiben lernt
  • nach einem Schlaganfall wieder das Sprechen neu trainieren muss.

Kaum ein Lehrer oder Dozent kommt im Unterricht ohne Lehr- und Lernmaterial aus. Dies gilt für die Lehrerin, die in der Grundschule Englisch oder Französisch unterrichten soll, genauso wie für den Hochschuldozenten, der seine Studenten mit überzeugenden Beispielen von seinem Studienfach begeistern möchte.
Verlage brauchen Übungen, Erklärungen, Beispiele und im verstärkten Maße Audio-Material für Sprachlehrwerke, Wörterbücher, Lernspiele und Software.

Kontaktieren Sie mich, wenn Sie für Ihr Projekt didaktisch sinnvolles Material zu den Themen Phonetik und Aussprache einbinden möchten. Da es viele Möglichkeiten gibt, sollte das Material auf die Aufgabe und das Zielpublikum zugeschnitten sein.

Im folgenden finden Sie häufig verwendete Ressourcen, die Sie als pdf-Datei frei herunterladen können.


Minimalpaare

Wortpaare einer Sprache, die sich nur durch einen Laut voneinander unterscheiden. Sie eignen sich hervorragend zur Verdeutlichung und Einübung lautlicher Gegensätze, die sich im Unterricht "Deutsch als Fremdsprache" genauso gut einsetzen lassen wie in der logopädischen Praxis.
Beispielliste: [pdf 15kb]


Homophone

Wörter, die zwar verschieden geschrieben werden und auch verschiedenes bedeuten, aber gleich ausgesprochen werden (wie Lied und Lid oder Waagen, etwas wagen und vagen). Sie können gut zur Verdeutlichung der Buchstabe-Laut-Beziehung eingesetzt werden.
Beispielliste: [pdf 48kb]


Homographen

Wörter einer Sprache, die zwar genau gleich geschrieben werden, aber anders ausgesprochen werden (wie er sucht vs. die Sucht oder der Weg vs. ist weg). Auch anhand der Homographen kann man die oftmals mehrdeutige Beziehung zwischen Buchstaben und Lauten erläutern.
Beispielliste: [pdf 5kb]


Gedichte

Manche künstlerische Formen eignen sich gut, um Abwechslung in den Phonetik-Unterricht reinzubringen, beispielsweise, um das geschlossene und das offene "o" zu veranschaulichen. "ottos mops" von Ernst Jandl ist allgemein bekannt, aber kennen Sie auch schon "annas gans"?

Letztmalige Änderung: 14-10-04

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